Veganer Milchreis mit würzig mariniertem Tofu

Vegan zu essen liegt nicht nur im Trend, der Verzicht auf tierische Produkte ist auch aus ethischer Perspektive sinnvoll. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schwierig es ist, eingefahrene Fleischesser:innen für die vegane Küche zu begeistern. Oft musste ich feststellen, dass oft nur schon das Wort «Tofu» sie in Angst und Schrecken versetzt – doch spätestens nach diesem Gericht wird sich niemand mehr negativ zu Tofu äussern, versprochen!

Du brauchst für 4 Portionen:

Für den veganen Milchreis:

  • 320 g Reis (z. B. Rundkorn oder Jasmin)
  • 1 Dose Kokosmilch (hier lohnt es sich, bessere Qualität zu kaufen, da cremiger)
  • 5 dl Wasser
  • Salz

Für den marinierten Tofu:

  • 3 EL Limettensaft
  • 3 EL Erdnussbutter oder -mus
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 1 EL Miso-Paste (gibt’s im Asia-Shop)
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Chilliflocken
  • 1 dl Wasser
  • Frischer Ingwer (gehackt), nach Belieben
  • 2 Pack Tofu (auch hier hat sich das teurere Produkt bewährt, weil oft zarter)

Für die Garnitur:

  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • Essiggemüse, z. B. süss-saure Zucchetti, nach Belieben

Und so wird’s gemacht:

  1. Koche den Jasminreis in der Kokosmilch-Wasser-Mischung mit etwas Salz. Der Reis soll die gesamte Flüssigkeit aufsaugen.
  2. Mische in der Zwischenzeit alle Zutaten vom Limettensaft bis zum Ingwer zu einer cremigen Paste. Schneide den Tofu in 5 Millimeter breite Streifen, die du in die Marinade tunkst. Von der Marinade darf und soll etwas übrig bleiben.
  3. Nun kannst du sie entweder a) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 220 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten backen, b) sie für ca. 10 Minuten bei 180 Grad in die Heissluftfritteuse geben oder sie c) in der Pfanne anbraten.
  4. Ist der Tofu fertig, bestreiche ihn mit der restlichen Marinade. Richte die Teller mit dem veganen Milchreis, dem Tofu, den Frühlingszwiebeln und dem Essiggemüse an.

Tipp: Mit etwas Limettensaft lässt sich das Gericht am nächsten Tag wunderbar kalt geniessen, zum Beispiel als Zmittag bei der Arbeit. Mir schmeckt’s so sogar noch besser!